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Allgemein

Unser Diakon

Hallihallo,

mein Name ist David Mühlendyck und ich bin seit 2010 in dieser Gemeinde als hauptamtlicher Diakon für die Kinder- und Jugendarbeit verantwortlich. 

Die Kinder- und Jugendarbeit ist mir, als Vater von vier Kindern, sehr wichtig, schließlich sind diese jungen Menschen die Zukunft unserer Gemeinde und der evangelischen Kirche. Ich freue mich darüber, dass ich in meinem Beruf und Amt die Möglichkeit habe, junge Menschen voran zu bringen und sie ein Stück ihres Lebens begleiten zu dürfen.

Deshalb engagiere ich mich leidenschaftlich, nehme mir Zeit für die Interessen und Sorgen der Jugendlichen, Begleite sie, auch in der Seelsorge, und bilde sie, beispielsweise im TRAINEE-Kurs, zu ehrenamtlichen Jugendleitern aus. 

Diakon sein bedeutet für mich, für die Menschen da zu sein, die Hilfe und Zuspruch brauchen, lebensnah den lebendigen Glauben an den dreieinigen Gott weiterzugeben und selbst danach zu handeln.

TRAINEE-Kurs: Jugendleiter- ausbildung in Emmaus

Seit 2016 bilden wir in der Emmausgemeinde unsere Jugendleiter/innen im Rahmen des TRAINEE-Programms selbst aus.

Das TRAINEE-Programm ist ein Ausbildungsprogramm für Jugendliche in der Emmausgemeinde Kissing. In 14tägigen Treffen, einem Wochenende und Praxisprojekten wird für Jugendliche aus Kissing und Umgebung ein Lebens- und Lernprogramm angeboten. Themen sind u.a.:

  • –  Persönlichkeitsentwicklung
  • –  Gruppenpädagogik, soziales Lernen
  • –  gelebter Glaube und Theologie
  • –  Kommunikation und freie Rede
  • –  Spiel-Leiter-Training
  • –  Neue Medien, Werbung, Finanzen
  • –  Projektmanagement und Rechtsfragen
  • –  Arbeiten mit der Bibel

Aus dem Programm:

Persönlichkeitstraining:
Die eigene Person, Stärken und Schwächen kennen lernen, Interessen und Zukunftspläne abklären. Persönlichkeitstest machen.

– Glaube live:
Christen auf den Zahn fühlen. Gott erfahren. Über Basics des christlichen Glaubens diskutieren, Zweifel und Fragen loswerden.

– Seminareinheiten:
Soziale-, Organisatorische- und Pädagogische Grundkenntnisse erwerben, die Dir Deinen Alltag und den Start in die Berufswelt erleichtern.

– Action:
Indoor- und Outdoor-Aktionen kennenlernen, mitmachen, planen und selber durchführen.

– Praxis-Projekte:
Das erlernte in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen anwenden. Beispiele: Konfirmandenkurs, Jugendgottes- dienst GoX, GoSpecial, Kinderfreizeit, Kindergottesdienst, Jump-Themen, und und und…

– Teamarbeit:
Herausforderungen im Team meistern, Dich in der Gruppe ausdrücken, Spannungen und Konflikte erkennen, benen- nen und lösen.

– Organisation – Recht – Finanzen…
Damit Du weißt was Recht ist. Die rechtliche, organisatorische und finanzielle Seite der Jugendarbeit kennen und verstehen lernen. Wir helfen dir auch dabei, dich selbst zu organisieren 😉

– Highlights:
Gemeinsames Wochenende in Tirol, diverse erlebnispädagogische Aktionen, externe Referenten, anspruchsvolle Aufgaben im Team meistern, Aktionen selbst planen…

Der Split-terhaufen Gottes – Sommerfreizeit der Jugend nach Kroatien


Ein Reisebus, ein VW-Bus mit Anhänger, 50 Jugendliche und junge Erwachsene, 14 Zelte und 930 Kilometer Anreise. Das sind die Eckdaten unser diesjährigen Sommerfreizeit in den Süden. Unter dem Motto „Der Splitterhaufen Gottes“ fuhren wir dieses Jahr – sie ahnen es bereits – auf einen Campingplatz in Split, Kroatien. Wie nahezu überall in diesem Sommer rückte uns die Hitze auch in Kroatien zu Leibe und ließ uns die Seele aus dem Körper Schwitzen. Zum Glück hatten wir das Meer direkt am Platz, sogar mit Sandstrand, und konnten uns dort immerhin ein wenig Abkühlung verschaffen. Doch unsere neunte Sommerfreizeit in Folge war trotz allem definitiv die heißeste!

Auch dieses Jahr konnten wir wieder den Luxus eines Reisebusses vor Ort genießen, welchen wir auch jeden zweiten Tag zur Vermeidung des berühmt-berüchtigten „Lagerkollers“, nutzten. So besuchten wir die wunderschönen und historischen Innenstädte von Split und Trogir, erforschten den für seine Wasserfälle berühmten Nationalpark  Krka und lieferten uns beim Wildwasser-Rafting in dreierbooten nicht enden wollende Wasserschlachten.

Raften mit 50 Leuten – eine super Abkühlung und ein großer Spaß!
Werkstattgottesdienst am Strand

Abends am Strand lauschten wir dann unserer Themenreihe „Splitterhaufen Gottes“ mit den Themen Individualität, „Wie lebe ich mit anderen Splittern?“ und „Der Kleber – was hält uns zusammen?“. Dazu gab es natürlich auch jede Menge Worship (Lobpreis) und vertiefende Kleingruppen, Morgenandachten und intensive Gespräche.
Ein besonderes Highlight war natürlich auch unser Werkstatt-Gottesdienst, bei welchem jeder etwas beizutragen wusste, egal ob es sich um Predigt, Musik, Gebete, Giveaways oder die Dekoration handelte. Und so ein Gottesdienst bei welchem wirklich jeder einzelne beteiligt ist, ist etwas ganz besonderes!

Während ich diese Zeilen schreibe fällt mir auf, dass dies nach einem sehr straffen Programm aussieht – dabei habe ich die Workshops noch gar nicht angesprochen. Aber Sie dürfen mir glauben wenn ich sage, dass auch die freie Zeit, das Chillen am Strand und die Badegänge im Meer nicht zu kurz kamen.

Alles in allem war auch diese Freizeit wieder ein voller Erfolg und alle kamen erholt, gesund und munter zuhause an. Und das ist, zumindest für mich, das Wichtigste.

Nächstes Jahr geht es wieder in den hohen Norden nach Schweden zum Kanutrekking. Und darauf freue ich mich auch wieder ganz besonders!

Ihr und euer

David Mühlendyck

Der Nachwuchs ist nicht zu bremsen! Neun jugendliche absolvieren die Jugendleiterausbildung in der Emmausgemeinde


Diakon David Mühlendyck und sein Team mit den neuen TRAINEE-Absolventen

Wissen Sie was „Soft-Skills“ sind?
Zu den Soft Skills gehören sämtliche Eigenschaften und Qualifikationen, die neben den Hard Skills (= fachliches Wissen) berufliche und private Erfolge bestimmen. Sie sind eine Kombination aus persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen und Kommunikationsfähigkeiten. 

Diese Soft-Skills, und natürlich vieles mehr was man als Jugendleiter in der Kinder- Konfirmanden- und Jugendarbeit wissen muss, haben sich die diesjährigen TRAINEEs in insgesamt 20 14-tägigen Treffen und einem Schulungswochenende in Reinhartshofen angeeignet. Mit insgesamt 56 Schulungsstunden haben wir den Mindestumfang der offiziellen Jugendleitercard-Ausbildung in Höhe von 36 Schulungseinheiten locker getoppt.

Damit sind unsere Mitarbeiter berechtigt, die Jugendleitercard (Juleica) beim Bayerischen Jugendring zu beantragen.

Und wie kompetent unsere TRAINEEs wirklich sind, konnten wir beim Abschlusswochenende in der Nähe von Ulm erleben. Denn dieses Wochenende wurde von Anfang bis Ende, also von der Unterkunftssuche bis zur Abrechnung von den Kursteilnehmern sehr erfolgreich vorbereitet. Am Sonntag, den 8. Juli durften wir ihnen dann stolz im Rahmen einer kleinen Andacht ihre Zertifikate überreichen.

Als TRAINEE-Team sind wir total stolz auf so tolle, neue und interessierte Mitarbeiter, die viel von ihrer durchaus knappen Zeit investiert haben, damit wir diesen Weg gemeinsam gehen konnten! Und wir sind Gott sehr dankbar für den Segen den er auf unsere Jugendlichen und unsere Jugendarbeit als Ganzes gibt!

Ihr und euer TRAINEE-Team, bestehend aus Christine Schaller, Michaela Adam, Marina Schmidbaur und David Mühlendyck

Schwedenfreizeit 2017

Abenteuer, Paddeln, Lagerfeuer, Glaube und Gemeinschaft

Abenteuerfreizeit der Jugend in Schweden

Unsere siebte Sommerfreizeit führte dieses Jahr insgesamt 51 Teilnehmer und Teamer für 14 Tage in die Seenreiche Naturlandschaft Westschwedens.

Die als „Actionfreizeit“ ausgeschriebene Fahrt machte ihrem Titel alle Ehre, denn anstatt es sich auf dem Campingplatz gemütlich zu machen, ging es einen Tag nach der Ankunft gleich auf Kanutour! Mit 12 vollgepackten Kanus befuhren die Jugendlichen vier Tage lang die wunderbare Naturseenlandschaft des Dalslandes – ohne zwischendurch Kontakt zur Zivilisation zu haben! Geschlafen, gekocht und gegessen wurde in Zelten auf Biwakplätzen, die mit den notwendigsten Mitteln (Lagerfeuerplatz, Nothütte, Holz und Toilette) ausgestattet sind. Die Vorbereitungen waren für das Team sehr arbeitsintensiv, schließlich mussten wir ja alles Notwendige dabeihaben. Ansonsten stehst du mitten im Nichts blöd da. Aber als wir erst einmal losgefahren, und unseren ersten Sonnenuntergang am Lagerfeuer erleben konnten, waren alle Mühen vergessen!

Trotz dem einen oder anderen nassen Schauer oder Gegenwind auf See sind diese mehrtägigen Kanutouren ein Erlebnis, dass wir alle so schnell nicht vergessen werden. Auch wenn es anfangs erst einmal eine Herausforderung für manche war ohne ihr Smartphone leben zu müssen, da die Meisten aus Angst vor einem Wasserschaden im Camp gelassen wurden, konnte man sich erstaunlich schnell daran gewöhnen, nicht immer für alle erreichbar zu sein. Eine Teilnehmerin bemerkte nach der Tour „da merkt man erst einmal, wie wenig man eigentlich wirklich im Leben braucht!“.

Auch die Zeit auf dem Campingplatz war prall gefüllt mit Angeboten, gemeinsamen Andachten, Workshops, Werkstattgottesdiensten, Sport- und Spielangeboten, Lagerfeuergesängen und sogar schwitzen in der Holzsauna! Langweilig wurde jedenfalls niemand und die Zeit war mal wieder viel zu schnell vorbei.

Nächsten Sommer geht es wieder in den warmen Süden – doch wir werden, ohne Frage, wiederkommen!