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Schlagwort-Archiv Sommerfreizeit

Actionfreizeit mit Kanutrekking 2019

Lagerfeuer, Natur, Kanutrekking, Sauna: Schweden, wir kommen! –> Ausgebucht!

Update: Unsere Freizeit ist komplett ausgebucht!

Nach der Freizeit ist vor der Freizeit: Vom 4.8. bis 18.8.2019 packen wir unsere sieben Sachen und fahren in den hohen Norden, um 15 Tage lang die einzigartige Natur- und Seenlandschaft Schwedens zu genießen. Doch still sitzen werden wir nicht, im Gegenteil – wir wollen was erleben! Sei dabei und sichere dir deinen Platz im Kanu bei unserer mehrtägigen Kanutour auf dem Lelang im Paddlerparadies der Region Dalsland. Vier Tage lang werden wir diesen riesigen See mit unseren Kanus befahren. Geschlafen wird in Zelten, auf den für Paddler extra eingerichteten Biwakplätzen rund um und in dem See. Und wenn wir nicht paddeln verbringen wir die Zeit auf einem wunderschönen Campingplatz am See mit jeder Menge Programm, netten Leuten und vielen Angeboten. Abends kannst du es dir am Lagerfeuer am Campingplatz gemütlich machen, oder einen Saunagang in der original schwedischen Sauna genießen. Abkühlung im See inklusive 😉

Hört sich gut an? Dann gleich anmelden, bevor alle Plätze weg sind!

Die genauen Infos sowie die Anmeldung findest du nach dem Klick auf unseren Flyer. Du kannst dir auch hier nur das Anmeldeformular direkt herunterladen.Solltest du Fragen haben, schreib uns einfach eine Nachricht über das Kontaktformular oder ruf doch einfach im Pfarramt der Emmausgemeinde Kissing an: 08233/794967

Wir freuen uns auf DICH!

Dein Freizeitenteam der Emmausgemeinde Kissing

Schwedenfreizeit 2017

Abenteuer, Paddeln, Lagerfeuer, Glaube und Gemeinschaft

Abenteuerfreizeit der Jugend in Schweden

Unsere siebte Sommerfreizeit führte dieses Jahr insgesamt 51 Teilnehmer und Teamer für 14 Tage in die Seenreiche Naturlandschaft Westschwedens.

Die als „Actionfreizeit“ ausgeschriebene Fahrt machte ihrem Titel alle Ehre, denn anstatt es sich auf dem Campingplatz gemütlich zu machen, ging es einen Tag nach der Ankunft gleich auf Kanutour! Mit 12 vollgepackten Kanus befuhren die Jugendlichen vier Tage lang die wunderbare Naturseenlandschaft des Dalslandes – ohne zwischendurch Kontakt zur Zivilisation zu haben! Geschlafen, gekocht und gegessen wurde in Zelten auf Biwakplätzen, die mit den notwendigsten Mitteln (Lagerfeuerplatz, Nothütte, Holz und Toilette) ausgestattet sind. Die Vorbereitungen waren für das Team sehr arbeitsintensiv, schließlich mussten wir ja alles Notwendige dabeihaben. Ansonsten stehst du mitten im Nichts blöd da. Aber als wir erst einmal losgefahren, und unseren ersten Sonnenuntergang am Lagerfeuer erleben konnten, waren alle Mühen vergessen!

Trotz dem einen oder anderen nassen Schauer oder Gegenwind auf See sind diese mehrtägigen Kanutouren ein Erlebnis, dass wir alle so schnell nicht vergessen werden. Auch wenn es anfangs erst einmal eine Herausforderung für manche war ohne ihr Smartphone leben zu müssen, da die Meisten aus Angst vor einem Wasserschaden im Camp gelassen wurden, konnte man sich erstaunlich schnell daran gewöhnen, nicht immer für alle erreichbar zu sein. Eine Teilnehmerin bemerkte nach der Tour „da merkt man erst einmal, wie wenig man eigentlich wirklich im Leben braucht!“.

Auch die Zeit auf dem Campingplatz war prall gefüllt mit Angeboten, gemeinsamen Andachten, Workshops, Werkstattgottesdiensten, Sport- und Spielangeboten, Lagerfeuergesängen und sogar schwitzen in der Holzsauna! Langweilig wurde jedenfalls niemand und die Zeit war mal wieder viel zu schnell vorbei.

Nächsten Sommer geht es wieder in den warmen Süden – doch wir werden, ohne Frage, wiederkommen!

Mit dem Inka durch Schweden

-Bengstfors- so der Name des Örtchens in Schweden, wohin es uns dieses Jahr zur Sommerfreizeit verschlug. Gleichzeitig sollte es auch eine Premiere sein: Unsere erste Nord-Freizeit.
Auf dem dortigem schmuckem Campingplatz, umrissen von mehreren idyllischen Seen & Flüssen verbrachten wir unsere 2 Wochen Urlaub, ohne Eltern, ohne Handy und fast ohne Verpflichtungen. Natürlich war auch dieses Jahr wieder ein passendes Programm geboten bei welchem es einem nie langweilig wurde. Höhepunkt  der Reise war natürlich die Kanutour durch die Gewässer Schwedens. Die Gruppe, bestehend aus 43 Teilnehmern und Mitarbeitern, wurde dafür in eine 5- und eine 4-tägige Kanufahrt aufgeteilt.
Unglaublich man kann auch ohne Handy überleben
Während die eine Hälfte im Camp blieb und sich die Zeit mit Erkundungen, Sport, Spiel sowie verschiedenen Workshops vertrieb, stach der andere Teil mit den Kanus (Typ „Inka“) in den „Lelång“. Ein schwieriges Unterfangen für die, die noch nie ein Kanu gesteuert hatten, aber nach ein bisschen übung durchaus zu meistern. Die Route führte die Kanubesatzungen durch die wunderschöne und nahezu unberührte Vegetation Schwedens und bescherte uns viele wundervolle Momente. Mal was anderes als die geordnete Welt daheim. Gerastet und Übernachtet wurde an den so genannten Biwakplätzen, welche man in Schweden für solche Abenteuerlustigen wie uns hergerichtet hat. Ausgestattet mit Feuerholz, Notunterstand, Lagerfreuerplatz und einem Toilettenhäuschen, erhält der abgekämpfte Kanut zumindest ein wenig Annehmlichkeit in der Natur. Auch wenn durchaus draußen unterm Sternenhimmel geschlafen wurde, nutzten die meisten doch unsere mitgebrachten Zelte für den nötigen Erholungsschlaf.

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Schleusendurchfahrt, Gegenwind, Wellengang, mal sehr lustiges Rudern mit ungewohnter Nutzung der Arme –ja nicht nur Handysmalltalk ist damit möglich– oder scheinbar unüberwindbare Distanzen zu meistern, machten es uns nicht immer leicht und forderten jeden einzelnen und jede einzelne Bootsbesatzung heraus. Am Ende des Tages saßen wir dann angestrengt, aber doch glücklich und auch ein bisschen stolz zusammen am Lagerfeuer, ließen das Erlebte Revue passieren und genossen jeden erlebten Moment in vollen Zügen. Belohnt wurden wir auch besonders durch die wunderschönen Sonnenuntergänge Schwedens.

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Ein paar Tage verbrachten wir noch als gemeinsame Gruppe auf dem Campingplatz, feierten einen Gottesdienst, sangen miteinander, genossen die Sauna (mit Abkühlung im See), spielten Jugger, oder badeten. Dann hieß es wieder nach zwei Wochen intensivster Zeit: Abschied nehmen. Und es fiel uns schwerer als wir vor der Reise gedacht hatten.
Letzten Endes erlebten wir auf der diesjährigen Jugendfreizeit im Camp und auf der Tour wieder unvergleichliche Momente, lernten neue Menschen kennen, oder bekannte Menschen neu, und  sammelten vielfältige Erfahrungen und Erinnerungen, auf die wir gerne zurück blicken werden.

Es war eine äußerst gelungene Zeit!


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Auch wenn wir jederzeit wieder nach Schweden fahren würden, nächstes Jahr heißt es: Ab in den Süden! Aber wer weiß, vielleicht packt uns in zwei Jahren wieder die Reiselust auf den Norden?!

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